Die hohe Kunst: Trotz höherer Preise die Verkäufe steigern!

Als Händler weiß man: Hebe ich die Preise meiner Artikel an, geht die Anzahl der bestellten Artikel zurück.

Im Durchschnitt stimmt dies häufig.
Aber eben nur im Durchschnitt.
Jeder unserer Kunden hat nämlich Artikel im Sortiment wofür diese „Gesetzmäßigkeit“ nicht stimmt.

Manchmal ist dies darauf zurückzuführen, dass es sich dabei um Artikel handelt, die man nirgendwo anders im Netz kaufen kann. Wie hoch der Preis für solche „Unikate“ ist, scheint dem Shopbesucher häufig (fast) egal zu sein.
Es fehlt dem Shopbesucher ein Preis-„Anker“, ein Referenzpreis.
Durch sogenanntes „Premium Pricing“ kann man in solchen Fällen mit höheren Preisen sogar mehr Verkäufe generieren. Der Shopbesucher meint dann, dass man bei einem solchen hohen Preis wohl auch eine hohe Produktqualität bekommt.

Es gibt aber auch immer wieder andere Artikel wofür man als Händler auch den Preis anheben kann, ohne, dass die Verkäufe dadurch zurück gehen. Es betrifft hier erstaunlicherweise Artikel, die man in anderen Shops auch kaufen kann. Die also unter direktem Wettbewerb stehen.

Wie kann es sein, dass eine Preiserhöhung sich trotz dieser direkten Wettbewerbssituation nicht negativ auf die Verkaufszahlen auswirkt?

SEA ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Betriebt man als Händler zum Beispiel sehr gutes Search Engine Advertising (SEA), kann es passieren, dass durch eine clevere Auswahl der Keywords verhältnismäßig viele Besucher angezogen werden, die nicht besonders preis-sensitiv sind.

Mindestens genauso wichtig sind die CPC- und Budget-Einstellungen. Diese haben einen großen Einfluss auf die Besucherzahlen und damit auch Bestellungen. Kombiniert man SEA effektiv mit einer optimalen Preisgestaltung, kann man dadurch sowohl den Umsatz wie auch den Gewinn deutlich steigern!



Maarten Over, 05-08-2020